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06.06.2008, 17:53
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Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo Leute!
Ich möchte diesen Sommer gerne einen innerösterreichischen Weitwanderweg gehen. Ich bin 29 und Kraft- sowie Ausdauertechnisch recht fit, allerdings bin ich noch nie länger als zwei Tage durchgehend im Gebirge gewesen. Meine "Weitwander-Erfahrung" beschränkt sich auf den Jakobsweg.
Angeekelt vom "Wandertag-Charakter" des Jakobsweges möchte ich diesmal aber etwas ruhigeres, sprich: ohne diese ganzen Massen an Wanderern.
Ich möchte gerne 2-3 Wochen unterwegs sein, wenn möglich ohne all zu viel Ausrüstung, Hüttenübernachtungen und womöglich hin und wieder biwakieren wäre also mein Plan.
Ich hab jetzt mal im Internet folgende Vorauswahl getroffen (bin aber natürlich auch für weitere Vorschläge offen...):
* Österr. WWW 03 - Südalpenweg
* Österr. WWW 04 - Voralpenweg
* Österr. WWW 10 - Rupertiweg
* Nordalpiner Weitwanderweg 01
* Karnischer Höhenwanderweg
Welche dieser Touren kennt ihr besser und könnt sie mir empfehlen, bzw. von welchen sollte ich besser die Finger lassen?
Vielen Dank gleichmal im Voraus!!
lg
Masterknef
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07.06.2008, 06:14
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zweite Heimat Trekkingforum
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo, Masterknef!
Der Karnische Höhenweg ist das westliche Drittel des Südalpenwegs. Wenn Du den Karnischen Höhenweg alleine gehst, kommst Du auf ca. zehn bis zwölf Tagesetappen, wobei Du den Vorteil hast, dass das Gelände, je weiter Du nach Westen kommst, allmählich immer alpiner wird - Du kannst Dich also allmählich an das Alpine gewöhnen, ohne überfordert zu werden. Mehr als eine gewisse Trittsicherheit ist auch im Westen, zwischen Plöckenpassstraße und Sillian, nicht nötig.
Zudem bieten sich unterwegs lohnende Gipfel-Abstecher an. Hervorheben möchte ich das Freilichtmuseum am Kleinen Pal und natürlich meine geliebte Calvihütte (siehe meinen Beitrag "Schlemmerhütte") mitsamt Monte Peralba - möglichst nicht auslassen, aber nur, wenn am Peralba kein Schnee mehr liegt, dann ist er ohne Gepäck kein Problem! Das gilt meines Wissens noch mehr für die Hohe Warte von Süden.
Der Rupertiweg ist von der Wegführung ein bisschen problematisch. Zugegeben, die Strecke ab Salzburg ist wunderschön. Aber Du kommst durch das überlaufene Berchtesgaden und musst dann mit dem Schiff (stundenlange Wartezeiten!) nach St. Bartholomä fahren, um weiter zum Kärlingerhaus zu gelangen. Gut, wenn Du ein Zelt dabei hast, kannst Du vielleicht neben der nur für Ostwand-Kletterer zugänglichen Watzmann-Ostwand-Hütte in St. Bartholomä zelten, also erst dann mit dem Schiff hinüberfahren, wenn die Tagesausflügler auf dem Heimweg sind, dann sollten auch die Wartezeiten entfallen. Zweites Problem: Der Reißeck-Höhenweg südöstlich von Mallnitz ist ziemlich anspruchsvoll; allerdings kann man von Mallnitz gut mit dem Zug nach Spittal fahren und dort wieder in den Weg einsteigen, wobei die Strecke Salzburg - Spittal ohnehin meistens in Reichweite der Bahnlinie (viele EC-Züge) verläuft. Nicht in Hörweite, nicht falsch verstehen... Die Strecke Salzburg - Mallnitz scheint dagegen einfach zu sein.
Zum 04 habe ich keine Meinung, der Nordalpenweg ist abschnittsweise sehr anspruchsvoll.
Wenn Du etwas weniger alpine Wege suchst, geh doch einen der kaum bekannten Nord-Süd-Wege weiter östlich: den Salzsteigweg 09, den Eisenwurzenweg 08 oder den bekannten Ord-Süd-Weg 05, der als einziger dieser drei vermutlich etwas stärker begangen ist!" Ich würde unter diesen drei Routen den Eisenwurzenweg bevorzugen. Kleine Führer gibt's über die OeAV-Sektion Weitwanderer (äußerst zivile Preise).
Mein persönlicher Favorit wäre allerdings doch entschieden der Karnische Höhenweg.
Ich hoffe, ich habe Dir jetzt etwas weitergefholfen.
Gruß
ThomasFFM
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07.06.2008, 17:35
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Alter Hase
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
hallo,
ich habe den Eindruck, daß Du eher Wanderer als Bergsteiger bist. Damit dürfte von den Langstrecken der Südalpenweg am besten sein. Ich bin den Zentralalpenweg konsequent, dem Südalpenweg mit Abweichungen und den Nordalpenweg mit Bergsteigereinlagen allesamt vor langer Zeit gegangen, die Gletscherpassagen sind sind durch den Gletscherrückgang sicherlich heute anders, nicht unbedingt leichter.
Der Zentralalpenweg hat in einigen Passagen mit Gletschern und leichter Kletterei A nforderungen die zumindest die Teilnahme erfahrener Bergsteiger ratsam erscheinen lassen. Im Übrigen finde ich die Kalkalpen einfach abwechslungsreicher als Urgestein.
Bei Nordalpenweg, durchaus auch im Bayerischen Teil des Europ. Weitwanderweges sehr abwechslungsreich, alpine Problemabschnitte können leicht auf schönen Wegen umgangen werden.
Übrigens Problem Königssee. Ich persönlich habe immer Transporte mit Maschinen abgelehnt und würde einfach eine alternative Route ab Berchtesgaden wählen, auch wenn es ein paar Tage zustätzlich sind. Daneben kan nst Du zusehen entweder das erste Boot zu bekommen, wenn die Touris noch am Frühstücksbüffet sitzen und die Tagesausflügler im Auto oder einfach nachmittags fahren und notfalls mit Stirnlampe zur Hütte oder Bivak (ich weiß allerdings nicht wie die Nationalparkverwaltug zu semigeplanten Bivaks steht). Auch wenns pervers ist, ich hab Rummelorte, ja sogar Industrieorte bei meinen Durchquerungen immer auch genossen, und wenns nur wegen dem Kontrast ist, wenn man wieder in die Wildnis abhaut.
Gruß Waldschrat
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08.06.2008, 11:34
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo Thomas und Waldschrat!
Vielen Dank für eure Antworten. Ich bin tatsächlich kein Bergsteiger, obwohl ich schon sehr viele (Wander-) Touren auf (eher durchschnittlich hohe) Berge unternommen habe. Geletscherüberquerungen waren da aber nie dabei, weil ich mir sagen lassen habe, dass man da als Seilschaft unterwegs sein sollte und für eine solche fehlen mir die Partner. Der höchste Gipfel, den ich bisher erklommen habe, war der Gr. Priel.
Dennoch würde es mir gut gefallen, wenn ich die meiste Zeit eher im alpinen Gelände unterwegs wäre und weniger über betonierte Strassen und durch größere Ortschaften wandern müsste. Der karnische Weg scheint mit hier ein geeigneter Kandidat zu sein.
Da dieser Weg nur 10-12 Tagesetappen umfasst: Wie ist der Südalpenweg davor, bzw. danach? Auch für jemanden wie mich zu meistern - sprich: eh nicht zu alpin oder gar hochalpin? (Wegen des Steigens mache ich mir keine Sorgen, aber wegen des Übernachtens...hier fehlt mir einfach die Erfahrung und es wäre gut, wenn ich die heurige Tour sozusagen als kleinen Lern-Trip verwenden könnte. )
Kann man entlang des Weges biwakieren oder gar (unauffällig) zelten?
Ist der karnische Höhenweg recht überlaufen? (habe einige entsprechende Erfahrungsberichte gelesen...)
Vielen Dank im Voraus,
lg
Masterknef
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08.06.2008, 15:07
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zweite Heimat Trekkingforum
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo!
Nein, wirklich überlaufen ist der Karnische Höhenweg nicht. Dass der Eindruck aufkommt, liegt an den mittlerweile zu klein gewordenen Hütten. Die bieten in der Regel zwischen 35 und 60 Schlafplätze und sind daher schon mal ausgebucht. Unterwegs merkt man aber von "Besucherströmen" nicht so viel. Zudem hast Du mit Zelt ja die Möglichkeit, Dir die Etappen anders einzuteilen als jemand, der auf Hütten angewiesen ist.
Zudem ist der Ostteil des Weges, die Strecke östlich des Plöckenpasses, als zusammenhängender Höhenweg kaum begangen (aber gut markiert); dort trifft man fast nur Tagesausflügler. Vor ein paar Jahren war ich mal bei herrlichem, beständigem Schönwetter auf der Dr.-Steinwender-Hütte der einzhige Übernachtungsgast! Und zudem gab es dort ein schönes Hirschragout... ;-)
Zelten ist meines Wissens kein Problem, weil der Karnische Hauptkamm ja nicht Teil eines Nationalparks ist. Theoretisch könntest Du sogar in einigen Unterständen aus dem Ersten Weltkrieg trockene Plätzchen finden; wie sauber oder dreckig es dort ist, weiß ich natürlich nicht, und ein solcher Zeltplatz ist auch nicht jedermanns Sache.
10-12 Tage klingen wenig. Aber rechne den einen oder anderen Gipfelabstecher hinzu, dann den einen oder anderen Schlechtwettertag, an dem Du nicht viel unternimmst (momentan ist das Wetter vor allem in den Südalpen ja bekanntlich permanent grottenschlecht, weil seit Wochen ein ortsfestes Mittelmeertief die Alpen mit Gewittern am Fließband versorgt; das kann einem immer mal passieren). Und schließlich sind die Schlussetappen wegen der Ausblicke auf die Dolomiten so schön, dass es schade wäre, wenn Du vorzeitig abbrechen müsstest, nur weil Deine Urlaubszeit abgelaufen ist. Wenn Du noch ein paar Tage übrig hast, geh noch in die Deferegger Alpen, dort hast Du völlig Deine Ruhe und kannst an einem der zahllosen Bergseen zelten. Sie gehören nicht zum Nationalpark Hohe Tauern, wo das Zelten ja offiziell verboten ist.
Gruß
ThomasFFM
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08.06.2008, 15:47
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Alter Hase
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo,
große Teerstrecken hast Du auf keiner der von Dir genannten Routen. Die Menschenmassen triffst Du schlimmstenfalls auf einzelnen Hütten. Problem Zelt: zusätzliches Gewicht/Kosten, Problem Bivak: für Anfänger eher feucht und psychisch probvlematisch. Wenn Du das Geld hast für einen Leichtschlafsack und Leichtzelt kannst Du mit einem Mehrgewicht von ca. 3 - 5 kg rechnen, damit werden die Etappen kürzer, Essen brauchst Du bei den vielen Gaststätten am Weg nicht viel mitnehmen. Wer zeltet kann vor allem antizyklisch laufen, bei schönem Wetter auch mal auf dem Gipfel die Sonne erwarten. Bei Bergdurchquerungen geeignete Stellen finden ist meist kein Problem. In gut 40 Jahren habe nie Ärger bekommen. Notfalls bei Dunkelwerden Zelt aufschlagen und bei Dämmerung abbrechen.
Gruß
Waldschrat
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20.03.2011, 14:03
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo Leute,
ich bins wieder!
Mittlerweile bin ich 32 und immer noch heiß auf Weitwanderwege! 
Ich bin auf Euer Anraten hin damals den Karnischen Höhenweg gegangen, ich war eine knappe Woche unterwegs und sehr zufrieden - das war genau das Richtige für mich.
Heuer solls aber eine etwas längere Tour werden (zwei Wochen im Mai/Juni/Juli), deshalb habe ich mir die österreichischen Weitwanderwege nochmal angesehen.
Mich würde der Nordalpenweg ungemein reizen - wie 'anspruchsvoll' ist der?
Anspruchsvoll von der Technik oder eher von der Kondition her?
Technisch wäre nich so schlimm, ich klettere mittlerweile regelmäßig (Sportrouten bis 7), auch schon einige alpine Mehrseilrouten (bis 5+), Kletterei sollte also nicht das Problem sein - WENN ich nicht einen Riesenrucksack mit Zelt, Schlafsack und Isomatte mitschleppen muss, weil auf dem Weg zu wenige Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer mit HUND bestehen.
Ja, seit einem Jahr hab ich auch einen vierfüßigen Begleiter und ich habe gelesen, dass Hunde auf manchen Hütten nicht erlaubt sind.  Wie siehts da auf dem Nordalpenweg aus?
Mit Gletscherquerungen habe ich immer noch keine Erfahrungen, das soll sich aber Mitte Juni ändern, da werde ich einen entsprechenden AV-Kurs absolvieren.
Mir wurde damals auch der Eisenwurzenweg empfohlen, wie sieht es da mit Übernachtungen aus? Ich würde es bevorzugen eher im Zelt oder auf Hütten zu übernachten, als in Penionen (die sind auf Dauer einfach zu teuer).
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!
lg
Masterknef
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20.03.2011, 17:54
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Alpinadonna
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
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Ich wohn dort, wo andere Urlaub machen!
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31.03.2011, 21:46
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Alter Hase
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo,
ich bin den Nordalpenweg nicht systematisch gegangen, d.h. je nach Wetter und Lust eher prominente Gipfel zugegeben oder bei schlec htem Wetter durch die Täler. Tendenziell geht es eher um verschärftes Spazierengehen als Bergsteigen, jedenfalls mit Hund gut machbar, landschaftlich sehr empfehlenswert. Allerdings noch begangener als der Südweg.
Ich habe den Verdacht daß ihr langsam für Leichtrekking reif seit. Informir Dich mal über die Kombination Tarp, Bodenplane Leichtbivi mit Mückennetz. Jedenfalls brauchst Du auf dem Nordweg keine Angst wegen Verhungern oder Biermangel haben. Wenn Du zwischen den Hütten bivakierst, läufst Du asynchron ausserhalb der Menschenmassen.
Gruß
WALDSCHRAT
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01.04.2011, 12:58
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Hallo Waldschrat, danke für deine Antwort!
Du lässt anklingen, dass der Südalpenweg etwas ruhiger ist, als der Nordweg - den hätte ich eh auch in meine Überlegungen miteinbezogen, allerdings habe ich gehört, dass der vom Wetter etwas unsicherer sein soll. Kannst du das bestätigen? Und welcher ist deiner Meinung nach landschaftlich beeindruckender?
lg
Masterknef
P.S. Die Tarpvariante klingt sehr verlockend, allerdings muss ich erst mal ein paar Nächte alleine im Zelt schaffen ohne mich vor unzuordenbaren Geräuschen zu fürchten ...
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09.02.2012, 11:32
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Forumsfrischling
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AW: Welcher Weitwanderweg ist empfehlenswert?
Wieder etwas länger her, dass hier geschrieben wurde.
Ich habe mittlerweile einen Wikipedia-Artikel zum Nordalpenweg begonnen und versucht, den auch mit ein paar Details aus der Praxis anzureichern. Ist natürlich noch ausbaufähig, alle herzlich willkommen. (darf den Link leider nicht posten... ist aber auch so zu finden)
Ich bin jetzt ca. bei 2/3 und möchte gerne nächstes Jahr fertig werden. (Auch den Link zu meiner Picasaseite darf ich nicht posten...  )
Technisch würde ich mir keine Sorgen machen, wenn du auch ein bisschen alpin kletterst. Einige wenige Etappen sind ob ihrer Länge und Wetterausgesetztheit schon potentiell riskant, aber das kann man immer nur vor Ort entscheiden. Umgehen ist dann nie ein Problem. Ansonsten wirklich ein anspruchsvoller Spaziergang, aber nur bei guten Bedingungen, ist doch Hochgebirge.
Los ist entlang des Weges eigentlich meist überhaupt nichts, einzelne Abschnitte und Hütten sind natürlich gut besucht, aber sicher nicht von Nordalpenwegbegehern. Ich habe in 4 Jahren jedenfalls noch keinen kennengelernt. Man kann das ganz gut umgehen, in dem man besonders viel besuchte Hütten nicht am Wochenende ansteuert.
Stehe für konkrete Fragen jederzeit zur Verfügung, wenn dich das Thema noch interessiert.
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