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Alt 28.03.2017, 16:04
Yakdonalds Yakdonalds ist offline
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Ort: Kreta
Beiträge: 434
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Standard Gefangen im Tal der Rubine ( Ruby Valley Trek )

Vorgeschichte:

Nachdem ich mich im Februar 3,5 Wochen durch das Khumbu geschlagen und bis auf den Rückflug durchgehend das beste Wetter hatte und letztendlich alle meine Ziele, die Strecke von Jiri nach Namche, die 3 Pässe und EBC/Kalo Patthar verwirkliche konnte. kehrte ich 12 kg leichter per Helicpopter nach KTM zurück.
Meine Freundin Julia wartete nämlich schon in KTM und ich hatte Glück mit 5 anderen Trekkern ein Heli recht preiswert zu...
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Alt 07.04.2017, 14:49   #15
Hans-Wien
zweite Heimat Ladakh
 
Registriert seit: 11.02.2004
Ort: Wien
Beiträge: 1.816
Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Das erleben wir leider immer wieder auch in unseren heimischen Bergen.
Selbstüberschätzung und Überheblichkeit der Natur gegenüber !!
Mahnungen von Einheimischen , die seit jahrzehnten mit dieser Natur in Einklang leben , werden nicht ernst genommen ( man hat ja die neuesten tech. Hilfsmittel ).
Auf Extremsitationen nicht vorbereitet und wie man damit umgehen soll.
Da werden die Nerven schnell weggeschmießen und sofort soll Hilfe kommen , womöglich unter Lebensgefahr der Anderen.

Die Berge sind kein Abenteuerspielplatz.

Hans - Wien
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BodoBhai (08.04.2017)
Alt 07.04.2017, 19:57   #16
chinaman
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Registriert seit: 07.01.2014
Ort: bei Berlin
Beiträge: 272
Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Danke für deinen Bericht. Muss mich den Anderen hier aber anschließen, du hast hier mehr Glück als mehr Verstand gehabt. Das erinnert mich einwenig an deine Pläne nen 6000er ohne Ausrüstung und entsprechende Grundkenntnisse besteigen zu wollen. Naja, wurdest hier ja schon von vielen alten Hasen gerügt und siehst einige der Fehler ja auch ein. Manchmal muss man auch Fehler machen um zu lernen.

Verstehe trotzdem nicht wie man bei einsetzenden Schreetreiben nen Pass in Angriff nehmen will, auch wenns jetzt nicht der Cho La oder was Vergleichbares ist. Da hätten doch eigentlich die Alarmglocken angehen müssen, zumal du nicht auch noch das schwächere Glied im Team ignorierst hast... Dieses Mal ist es gut gegangen, aber nicht auszudenken wenn deiner deutlic weniger konditionierten Freundin die Puste ausgegangen wäre.
chinaman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2017, 20:11   #17
Yakdonalds
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Ort: Kreta
Beiträge: 434
Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Man sollte nun nicht alles durcheinandermischen.
Ich wollte nie einen technischen 6000er ohne Hilfsmittel etc. besteigen. Geht ja nun mal nicht.

Ich habe mal einen nicht technischen Berg gesucht, den man einfach ertrekken kann, so wie den Kalo Pattar, der ja immerhin schon mal 5650 m hoch ist.
Und dazu habe ich erstmal Informationen gesucht, das ist ja wohl legitim. Dafür ist ein Forum ja da, und fragen muß ja auch mal erlaubt sein.

Ich bin in erster Linie ein Trekker und kein Bergsteiger.

Aber das hat hier eigentlich nichts mit dem Thema zu tun.

Ansonsten ist es natürlich euch überlassen, was ihr zu meinem Bericht sagt.
Allerdings würde manchen hier auch ein wenig Selbstreflexion nicht schaden.
In ähnliche Situationen kann man genausogut auch unverschuldet kommen und die Übergänge sind zudem fließend.
Am Thorung La sind hunderte von Leuten inklusive Guides und Porter sehenden Auges in die Katastrophe gerannt. Dort waren Höhe und Bedingungen um einiges heftiger, wenn ich an Bergzebras Bericht denke

Natürlich habe ich nachdem ich so lange ganz weit oben war, die Berge dort unterschätzt.
Es war für mich nach fast 4 Wochen Khumbu eben gefühltes Flachland.

Ich habe natürlich mit solchen Kommentaren wie von Hans-Wien hier gerechnet, aber ich wollte euch mein Erlebnis trotzdem nicht vorenthalten.
Schließlich war es trotz allem ein Wahnsinns-Erlebnis, von dem ich einiges mitgenommen und gelernt habe. Deshalb bin ich fast froh, dass ich es getan habe.

Und ich bin und bleibe halt ein Abenteurer

Zu dem Rat der Einheimischen:

1. war mir natürlich bewusst, dass es schwierig werden kann/wird. Hoffte auf Wetterbesserung und war innerlich schon auf eine Umkehr vorbereitet, habe ich schon xmal geschrieben.
Probieren kann man es schon, beim Cho La habe ich es ja gemacht und auch da hat mich ein Guide gewarnt, bei dem hat man aber gemerkt, dass er wirklich Ahnung hatte und ich habe dem auch schon gesagt, dass ich es probiere, aber im Zweifel rechtzeitig umkehren werde.

2. Geben manche gut gemeinte aber bewußt falsche Ratschläge. Z.b. wurde mir öfter mal erzählt, dass es hier nicht lang gehen würde, und dann war es bloß etwas schwieriger.
Z.B. bei einer anschließenden Motorradtour. Ich bin aber ein geländeerprobter Motorradfahrer. Habe es auch ignoriert, zumal mir kurze Zeit später jemand das Gegenteil erzählt
3. Nicht jeder ist wirklich mit der Gegend vertraut (z.B. sind viele Guides im Khumbu unterwegs, die die Gegend nur oberflächlich kennen und die aktuelle Lage nicht wirklich kennen.
Manche machen es aus finanziellem Interesse, weil sie dir einen Guide vermitteln wollen
Z.B. wurde mir mehrfach erzählt, dass der Renjo La unpassierbar sei, was sich als vcollkommener Quatsch herausgestellt hat. Da lag kaum Schnee
4. Das Wetter ist kaum berechenbar im Himalaya , so dass auch Einheimische das Wetter oft kaum vorhersehen können
5. Einige haben ein vollkommen anderes Zeitgtefühl, daher sind Zeitangaben oft vollkommen falsch oder der Fremde wird meist unterschätzt, gelegentlich aber auch überschätzt.


Aber wenn man öfter alleine bzw. ohne Führer unterwegs ist und selbst Entscheidungen treffen muß, dann gehört es zum täglichen Geschäft, auf Ratschläge zu hören oder sie zu überhören.
Wenn nicht, dann kommt man nicht weit.
Yakdonalds ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2017, 21:06   #18
itanet
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

DANKE
Bitte, gern geschehen

Zitat:
Zitat von itanet Beitrag anzeigen
Hi Yak,
mit Anregungen aus dem Net und 5 verschiedenen nepal. Ganesh-Karten, die z.T. beträchtlich differieren !!!, und google maps haben wir uns unsere „Wunsch-Route“ selbst zusammengestellt:

Gatlang - Kausing Danda (mit deinem Pass nach Somdang drauf) - Jaisuli kund – Paigutang - Paldor BC – Lari - über den Kamm im Westen und Raro kharka nach Lingjo - Tipling – Borang – Bus bzw. Jeep ab nördlich von Dharka fedi

Andere Routen im Gebiet:
GHT oder über den Jaisuli Bangjyang oder statt über den Pass im Kamm westlich von Lari über einen Pass mehr südwestlich, der aber den Nachteil hat, dass man Höhe verliert, aber wenn man „runter“ zum GHT will, wäre das okay, oder von Lingjo nach NW zum Kalo and Seto Tal oder .... oder ....

Auf den 5 verschiedenen nepal. Ganesh-Karten ist „unser“ Pass im Kamm westlich von Lari nicht eingezeichnet, vor kurzem fand ich zum Thema Paldorbesteigung im Net diese Karte, wo er Lari Col zu heißen scheint.
s. Anhang

Meinen kleinen Bericht hatte ich dir schon mal verlinkt:

http://www.trekkingforum.com/forum/s...ad.php?t=26847
itanet ist offline   Mit Zitat antworten
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Yakdonalds (07.04.2017)
Alt 07.04.2017, 21:17   #19
Yakdonalds
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Ja, vielen Dank für deinen Bericht.
Ihr habt das also als Camping Trek gemacht.

Ich denke, dass ich das nächste Mal ein Zelt mitnehme, aber wenn möglich natürlich auch in Lodges übernachte.

War die Passüberquerung vom Paldor Basecamp sehr anspruchsvoll?

Und wie war das mit den Rubinen, ihr habt wirklich welche gefunden?

Ich hätte gerne ein paar mehr Details.

Ich habe vor den Trek bald wieder zu machen und diesmal auch zu schaffen.

So in etwa wie wir es auch vorhatten. Also Gatlang-Somdang- (Abstecher Lari bzw. Paldor Basecamp), oder wie du über den nördlichen Pass nach Tipling-Shertung-Tatopani-Lapa Gaon-Magne Goth-Marchakola,um evtl. Manaslu gleich ranzuhängen (oder über Arketh Bazaar Richtung Ghorka, was unser ursprüngliche Ziel war

MFG
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Alt 07.04.2017, 22:10   #20
itanet
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
War die Passüberquerung vom Paldor Basecamp sehr anspruchsvoll?
1. nein, gar nicht anspruchsvoll, nur der laaaaaange Abstieg war schwer für mich, ich gehe lieber bergauf als bergab
2. die Passüberquerung ist nicht vom Paldor Basecamp, in unseren Karten ist da zwar teilw. ein Weg eingezeichnet, aber mM ist das "Freihand".
Unsere Passüberquerung ist wie in der angehängten Karte von Lari aus, auch die kleine wacklige Brücke ist richtig eingezeichnet.

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen

Und wie war das mit den Rubinen, ihr habt wirklich welche gefunden?

Ich habe vor den Trek bald wieder zu machen
Ja, ich fand viele (kleine) Rubine, an 3 verschied. Stellen.
--------------------------------
Vor Sept. wirst du nicht wieder aufbrechen?
Ich werde dich vorher kontaktieren und dich bitten, ne Kleinigkeit mit nach Tipling zu nehmen.
itanet
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Alt 07.04.2017, 22:25   #21
Yakdonalds
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

und wo genau?
lagen die einfach herum oder habt ihr danach gesucht?


kein Problem, kann gerne was für die mitnehmen, aber ich kann erst im November wieder... Muss ja irgendwann auch mal arbeiten zwischendurch
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Alt 08.04.2017, 12:05   #22
BodoBhai
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
und wo genau?
lagen die einfach herum oder habt ihr danach gesucht?
Es ist mit Sicherheit toll Rubine zu sammeln, Du wirst aber keine 'Schmuckstein' Qualität finden.
Um Deine Reise zu finanzieren, müsstest Du etliche Kilos auflesen, was aber wiederum illegal ist.
Eigenes graben, wird ziemlich heftig bestraft.

LG
BodoBhai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2017, 12:17   #23
Yakdonalds
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

war ja auch nicht ernst gemeint. Mit der Reisekasse...
Aber es wäre schon ein nettes Souvenir.

Ich mag Steine und Rubine gehören zu meinen Lieblingssteinen, Qualität ist mir wurscht.
Habe schon einen kleinen Bergkristall vom Everest...
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Alt 08.04.2017, 14:36   #24
BodoBhai
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
Aber es wäre schon ein nettes Souvenir.
Die ganze 'Gegend' Karakorum, Himalaya und ind. Subkontinent ist unglaublich reich an Mineralien aller Art.
Meine Freundin ist Gemologin, am Ende jeder Reise haben wir 10 kg Gepäck (Steine) mehr.
Im Khumbu Gebiet gibt's echt schöne Kyanite.
Fröhliches Sammeln,
LG
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Alt 08.04.2017, 22:16   #25
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
und wo genau?
vorm November, als Dank für dein mitnehmen, male ich dir ne Schatzkarte!!!!!!!!!
Der Art "von Lari 600 Schritt nach Osten, dann 120 Schritt schräg hoch, dann großer Schritt über die Rinne, dann 350 Schritt ............."

lg
itanet
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Alt 09.04.2017, 08:02   #26
Yakdonalds
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Was soll ich denn für wen mitbringen?
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Alt 10.04.2017, 08:19   #27
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Mein persönliches Fazit fehlt noch:

Es war ein Abenteuer, was deutlich die Grenzen überschritten hat.
Es ist zwar so, dass ich auch gerade wegen der Intensität und des Abenteuers solche Treks gehe, und Nepal ist dafür wirklich fantastisch. Aber ich wollte nicht mein Leben und vor allem das von anderen aufs Spiel setzen. Das ist es dann nun wirklich nicht wert.

Was ich daraus für Schlüsse ziehe:

1. Auf weibliche Intuition hören, wenn man schon welche dabei hat.

2. Wenn man schon bei so einem Wetter startet, dann auf keinen Fall einen gewissen Punkt überschreiten. Bis zum Traktor war es eine sichere Geschichte, danach hätten wir umkehren müssen, als das Wetter sich wieder verschlechterte und der Weg vor uns ausgesetzt war und anfing zuzurieseln. Also das nächste Mal muß ich mich einfach gegen mein Ego durchsetzen.

3.Nicht die Bergwelt zu unterschätzen, selbst wenn einem 3000-4000m einem im Himalaya plötzlich niedrig erscheinen mögen

4.Selbst eine funktionierende Rettungskette organisieren. Nicht auf die Behörden (TIMS, Polizei, Botschaft) vertrauen. Besser eine ständige erreichbare Vertrauensperson (z.B. Hotel in KTM oder einer Rettungsorganisation, Trekkingangentur) genaue Instruktionen geben, was im Notfall zu tun ist, und ihr alle wichtigen Daten hinterlassen. Nebenbei sollte man sich noch zusätzlich bei der deutschen Botschaft registrieren lassen, aber das allein reicht anscheinend leider nicht.

Möglichst bei schwierigen Etappen Rückruf mit der Ausgangslodge vereinbaren, und auch diese genau instruieren, falls man nicht zurückruft. Das mache ich aber in der Regel schon.
Meine Idee für das nächste Mal: Ein Instruktionsblatt mit allen Daten vorbereiten und kopieren. Das geht schneller, man vergisst nichts wichtiges und es erinnert einen daran, es auch zu tun

Problematisch ist es allerdings oft der fehlende Mobilfunkempfang, daher ist die Anschaffung/Leihe eines Sat-Phones überlegenswert.
Selbst in Gokyo im Everest-Gebiet hätte ich es für einen Rückruf eigentlich schon gebraucht.
Zumindest bei remoted Areas sollte man eigentlich eins dabei haben, eins pro Gruppe reicht ja.
Bei geführten Touren sollte der Führer bei solchen Treks eins mitführen.

5.Bei gefährlichen Etappen auf jeden Fall einen Local Guide engagieren




Ich habe allerdings viel gelernt und positiv ist, dass ich auch in der Krisensituation nicht in Panik geraten bin.(bzw. die Anflüge schnell unterdrücken konnte) Nachdem ich anfangs viel falsch gemacht hab, habe ich später vieles richtig gemacht und würde es genauso wieder tun.
Am Ende konnten wir uns nämlich nur selbst helfen.

Positiv war auch, dass ich fast optimal ausgestattet war(vom Sat-phone mal abgesehen), nur bessere Handschuhe müßte ich das nächste Mal mitnehmen. Aber Notfallproviant (Suppen, Minikocher) und auch die Nalgene-Flaschen (als Wärmflasche), auch wenn ich sie dann verloren hab, Thermos-Flasche waren sehr hilfreich oder hätten hilfreich werden können.
Der -20 Grad-Schlafsack war sehr komfortabel und wäre bei einem Not-Biwak vielleicht essentiell gewesen. Isomatten wären natürlich besser gewesen, aber die habe ich eben nie benötigt.
Das nächste Mal kommt aber sowieso Zelt und Matte mit.

Eigentlich waren meine Billig-Fleece-Handschuhe gar nicht schlecht (der Ersatz war nicht geeignet), doch die hatte ich im Khumbu verloren. Die mußte man nämlich nicht ausziehen, beim GPS benutzen oder Fotografieren.
Aber was wasserdichtes wäre noch besser, Schnee sollte von unten auch nicht reinkommen...
Ansonsten war ich mit meiner Allwetterkleidung gut bedient.

Gut. Schneestulpen wären nicht schlecht gewesen. Aber die Meindl Island Stiefel wären auch so irgendwann durch gewesen.

Ansonsten ist Ganesh Himal einfach fantastisch und die Menschen sehr hilfsbereit und die Kultur hochspannend.
Daher muß ich unbedingt bald zurück und die Tour vollenden.
Yakdonalds ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2017, 08:54   #28
chinaman
schreibt viel
 
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Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

auf jeden Fall ziehst du schonmal die richtigen Schlüsse.
Wie ich vorher schon schrieb, manchmal muss man auch Fehler machen um zu lernen.
Doof isses nur wenn Fehler eigentlich im Vorfeld vermeidbar, bzw. durch den gesunden Menschenverstand schon erkennbar waren.

Will deine Freundin eigentlich noch mit Dir in die Berge oder hat Sie mittlerweile genug von Abenteuer?
chinaman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2017, 14:09   #29
Hans-Wien
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Ort: Wien
Beiträge: 1.816
Standard AW: Gefangen im Tal der Rubine

Hallo Yakdonalds !

Finde ich sehr gut deine Erkenntnisse .
Da bist du nächstes mal auch auf Notsitationen vorbereitet und verlasse dich nicht unbedingt auf Hilfe !!

TASHI DELEK --- tib. möge es dir wohlergehen ---

Hans - Wien
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