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Gelenksbelastung beim Trekking
Gelenksbelastung beim Trekking
Analyse, Steuerung und Anwendungen
Geschrieben von Elsa
28.02.2009
Standard Einleitung

Bergwandern zählt in zu einer der beliebtesten Sportarten. In den meis­ten soziologischen Studien zur Sport­artpräferenz rangiert das Bergwandern hinter Radfahren und Schwimmen an dritter Stelle. Die häufigsten Motive für das Sporttreiben sind Naturer­lebnis (66 Prozent), Fitness (57 Prozent) und Ausgleich (41 Prozent). Beim Bergwandern kön­nen diese Motive in idealer Weise gemeinsam verwirklicht werden. Darüber hinaus zeichnet sich Bergwandern durch einen hohen Fit­nessgewinn bei sehr geringem Unfallrisiko aus.

Aufgrund der spezifischen Belastungscha­rakteristik mit zumeist kontinuierlichen und langen Beanspruchungen und relativ geringen Intensitäten hat das Bergwandern wichtige prä­ventive und rehabilitative Funktionen bezüg­lich des Herz-Kreislauf-Systems sowie des akti­ven und passiven Bewegungsapparates. Das Bergwandern bietet sich als Prä­ventivmaßnahme besonders gut an, als es sich dabei um eine typische Life-time-Sportart han­delt, deren Ausübung für alle Altersstufen ge­eignet und bis ins hohe Alter möglich ist.

Beim Bergwandern, insbesondere beim Abwärtsgehen, treten allerdings häufig Schmer­zen in den Gelenken der unteren Extremitäten, insbesondere im Kniegelenk, auf. Besonders be­troffen davon sind ältere Personen und Bergwanderer mit schon vorhandenen Strukturschädigungen. Zur Beschwerdehäufigkeit und Beschwerdecharakteristik gibt es allerdings nur sehr wenige konkrete Daten. Daher wurde mit 440 Bergwanderern ein Fragebogen-gestütz­tes Interview zu dieser Thematik geführt. 47 Prozent der Befragten geben an, während oder nach Bergtouren Beschwerden am Bewe­gungsapparat zu haben, wobei der Anteil mit dem Alter stark und kontinuierlich zunimmt. 50 Prozent davon stufen sich bezüglich Be­schwerdehäufigkeit in die Kategorien immer, häufig bzw. mittelmäßig ein und in 42 Prozent der Fälle sind die Beschwerden stark bzw. mittelstark. Diese Daten zeigen, dass Beschwerden am Bewegungsapparat beim Bergwandern ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellen. Am weitaus häufigsten treten die Beschwer­den beim Abwärtsgehen auf (97 Prozent) und sind im Bereich des Kniegelenks lokalisiert (89 Prozent). Hinweise in der Literatur deuten darauf hin, dass die erhöhten Beanspruchun­gen der Strukturen in den Gelenken der unte­ren Extremitäten, wie sie beim Gehen auf ge­neigten Ebenen auftreten, für diese Probleme zumindest mitverantwortlich sind. Systematische Studien dazu liegen allerdings noch keine vor. Zur Untersuchung dieser Zu­sammenhänge wurden die Belastungen in den Gelenken der unteren Extremitäten in Abhän­gigkeit von (1) Steigung bzw. Gefälle, (2) Gehgeschwindigkeit differenziert nach Schrittlänge und Schrittfrequenz, (3) Gehen auf Stufen vs. schiefer Ebene und (4) Abwärtsgehen mit und ohne Verwendung von Tourenstöcken ver­gleichend bestimmt.

Die Ziele der Studien sind, die Beschwer­decharakteristik beim Bergwandern zu unter­suchen und potenzielle Steuerungsgrößen hin­sichtlich ihres Effekts auf die Belastungssituation in den Gelenken der unteren Extremitäten zu analysieren. Damit soll es möglich sein, Steue­rungsparameter und deren Einflussgrößen zu diagnostizieren, die eine optimale Stimulation zur biopositiven Entwicklung von Gelenks­strukturen ermöglichen ohne negative Symp­tome wie Schmerzen und Verletzungen zu pro­vozieren.
__________________
sometimes happy :(, sometimes sad :)
Geschrieben von
neu dabei
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Stuttgart
Beiträge: 1

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Mit diesem Artikel möchte ich mich für die zahlreichen und guten Informationen bedanken, die ich aus diesem Forum ziehen konnte. Bislang war ich Nur-Leserin, nun soll dieser Beitrag den Einstieg zu mehr markieren.
Grüße,
Elsa

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Alt 02.03.2009, 12:20   #1
Fabianunterwegs
aktiv dabei
 
Registriert seit: 24.01.2009
Ort: Am Bodensee
Beiträge: 103
Daumen hoch AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Danke fürs Online stellen dieses Artikels!
Fabianunterwegs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2009, 01:30   #2
geroldh
aktiv dabei
 
Benutzerbild von geroldh
 
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Rosenheim
Beiträge: 184
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Nachfolgend eine Zusammenstellung von oft mit interessanten Argumenten und Infos versehenen Beiträgen zum Thema (...scheint immer wieder nachgefragt zu werden...):

* Umfrage und Diskussion: Am Stock gehen
* Schwergewicht und Trekkingstöcke
* Wanderstöcke gesucht
* Trekkingstoecke
* Trekkingstöcke Griff geneigt oder gerade
* Empfehlenswerte Trekkingstöcke
* Trekkingstöcke
* Trekkingstöcke aus Carbon?
* Leiki Trekkingstöcke
* Wanderstöcke
* Teleskopstöcke
* Wanderstöcke?
* Trek, welche Stöcke?
* Bedeutung des Tellers bei Trekkingstöcken?
* Trekkingstöcke zu lang für Tasche
* Schmerzende Knie beim Abwärtslaufen
__________________
"Das Geheimnis schnellen Gehens besteht nicht im Tempo, sondern im Gleichmaß der Schritte"
(Kelsang Jigme's Onkel - Maria Blumencron - "Auf Wiedersehen, Tibet")
geroldh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.12.2014, 20:09
compac
Dieser Beitrag wurde von Florian Martin gelöscht. Grund: Kopierter Spam - gelöscht
Alt 10.10.2016, 21:29   #3
Eliass
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 10.10.2016
Ort: Frankfurt
Beiträge: 12
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Ich hab bis jetzt noch keine Gelenkprobleme durch Trekking bekommen. toj toj toj dass dass auch so bleibt
Eliass ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2016, 08:00   #4
Dogmann
schreibt viel
 
Benutzerbild von Dogmann
 
Registriert seit: 27.09.2015
Ort: Harz
Beiträge: 299
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Na ja, wie bereits an anderen Stellen erwähnt. Je mehr im Pack drin ist, da kann es schon mal zu Problemen kommen. Jedenfalls mit so richtig vollem Pack!
__________________
Nur draußen fühle ich mich richtig wohl!
Dogmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2016, 22:06   #5
Yakdonalds
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 18.08.2016
Ort: Kreta
Beiträge: 351
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

das mit der Schrittfrequenz verstehe ich nicht.

Was ist damit gemeint?

Wenn ich langsamer bergab gehe, dann erhöht sich die Dauer der Belastung auf das Kniegelenk doch pro Schritt und auch die Gesamtbelastung durch die Dauer, ist meiner Meinung nach also schlechter.
Yakdonalds ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2016, 23:28   #6
freshnsalti
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Schönste Stadt der Welt
Beiträge: 383
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
Wenn ich langsamer bergab gehe, dann erhöht sich die Dauer der Belastung auf das Kniegelenk doch pro Schritt und auch die Gesamtbelastung durch die Dauer, ist meiner Meinung nach also schlechter.
Grundsätzlich geht es doch um die "Aufprallkräfte". Beim Berg-ab sollen bspw. die Kniegelenke mit dem 3-fachen des Körpergewichts belastet werden/sein (das permante Abbremsen bzw. Abfedern tut ein übriges; bspw. tritt Muskelkater (vor allem in den kleineren und weniger beanspruchten Muskeln!) auch vermehrter beim Berg-ab auf als beim Berg-hinauf!).
Und wenn Du nun mit Schmackes nach unten gehst, kommt auch noch der Schwung mit. Dann kann bzw. ist das Gewicht u.U. noch höher, das auf die Gelenke geht. Ergo langsam(er) und kontrolliert(er) den Berg herunter.
__________________
Gruß aus Köln
Jo

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": (Lukla-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Lobuche-Kala Pattar-Tengboche)
09/2013: 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Grödnertal/Sella)
09/2015; 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Fassatal/Rosengarten)
freshnsalti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2016, 17:44   #7
Yakdonalds
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 18.08.2016
Ort: Kreta
Beiträge: 351
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Ich hab es auf den Retropatellardruck bezogen, auf den der Artikel ja auch eingegangen ust.

Und der entsteht doch durch die Beugung des Knies. bzw. steigert sich je stärker das Knie gebeugt wird, dadurch kann ich das mit der Schrittverkürzung durchaus nachvollziehen.

Wenn du Knieprobleme hast gehst du ja mit dem kranken Bein erst nach unten, weil die Schmerzen in der Regel bei der Beugung auf.
Wenn du das jetzt noch langsam machst, dann hast du eine extrem lange Belastung auf dem Knie.

Außerdem glaube ich dass, wenn du beim Abwärtsgehen bremst die Scherkräfte stärker wirken und ich eigentlich auch das Gefühl habe, wenn ich laufen lassen kann, eine geringere Belastung fühle, als wenn ich bremse...

Und ich bin wie gesagt schneller, also sinkt auch die Dauer der Belastung.

Wenn ich 4 Stunden laufe (und dannach 4 Stunden die Beine hochleg) oder 8 Stunden laufe, ich denke, dass ist durch aus auch verschleißrelevant.
Yakdonalds ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2016, 21:28   #8
freshnsalti
fühlt sich hier richtig wohl
 
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Schönste Stadt der Welt
Beiträge: 383
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Das alles ist ja auch noch von der Schrittlänge abhängig. Kürzere und langsamere (dadurch auch kontrollierter) Schritte den Berg-runter, sollen vom Grundsatz her auch besser für etwaige Knieprobleme sein.
Letztlich ist das hier auch viel graue Theorie... Knieprobleme können zig verschiedene Ursachen haben. Der eine hat womöglich mit Knieproblemen aufgrund Ursache x weniger Probleme Berg runter, der andere mit Knieproblem y womöglich Berg-auf.
__________________
Gruß aus Köln
Jo

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freshnsalti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2016, 00:24   #9
Sciencefrea
Alter Hase
 
Registriert seit: 28.04.2015
Ort: nahe Berlin
Beiträge: 622
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Beim schnellen bergauflaufen macht der Körper automatisch auch alles richtig, da du automatisch sehr kleine Schritte machst (hoffe ich zumindest).

Bei der Belastung geht es vor allem um eine möglichst kleine Schrittlänge, weil du genau die Energie eines Schrittes wieder abbauen musst. Dabei ist es vollkommen egal ob du im Schleichtempo hinuntergehst oder im Sprinttempo (aber bitte nicht mit der Sprintschrittlänge wählen).

Ein weiterer Vorteil am lockeren Lauftempo bergab ist der Bewegungsverlauf. Da auch beim normalen Laufen die Belastung für die Gelenke sehr groß werden würde, läuft man so, dass die Muskulatur zusätzlich den Aufprall abdämpfen. Auch wenn man im Schritttempo unterwegs ist, kann man also viel erreichen indem man seinen Bewegungsablauf etwas abpasst. Das heißt insbesondere nicht mit durchgestrecktem Bein auftreten. Das was teilweise auch empfohlen wird ist leider mit Trekkingstiefeln kaum möglich, nämlich vom Fersenlaufstil auf den Ballenlaufstil umzusteigen(d.h. nicht mit der Ferse aufzutreten und abzurollen, sondern mit der Fußspitze zuerst). Dabei nutzt man zusätzlich zur Oberschenkelmuskulatur auch noch die Unterschenkelmuskulatur zum Abfedern.



Ein langsames Tempo ist nur aus der Sicht sehr nützlich, dass man weniger Gefahr läuft zu stolpern oder ähnliches. Selbst wenn es nicht damit endet, dass du dich hinlegst, macht man einen plötzlichen Vollstop. Dieses geht beim Abbremsen aus einem schnelleren Tempo natürlich deutlich mehr auf die Gelenke. Immerhin baust du dabei die gesamte Energie ab, die du aufgesammelt hast um das Tempo zu erreichen. Das Stoppen aus einem lockeren Joggingtempo entspricht dabei etwa einem Schritt der zusätzlich 50cm nach unten geht(also nicht die Schrittlänge sonder der Höhenunterschied). Das Stoppen aus einem normalen Wandertempo lediglich 10cm Höhenunterschied.


Beachten muss man außerdem, dass nicht die mittlere Krafteinwirkung zählt, sondern die Kraftspitzen das Problem sind. Die Gelenke sind gewöhnlich durch einen Art Stoßdämpfer geschützt, der aber nur eine begrenzte Menge Energie aufnehmen kann bevor es auf die Gelenke geht. Diese sind so konzipiert, dass sie bei normalen Bewegungen vollkommen ausreichen, aber natürlich überfordert sind wenn du mit 30kg auf dem Rücken die Berge runterhüpfst Außerdem baut der Körper in bestimmten Situationen (Alter, Krankheit, ...) ein Teil dieses Stoßdämpfers ab, so dass man immer vorsichter sein muss.

Das ganze ist erst mal nur auf die Knieproblematik bezogen. Wenn man zusätzlich Probleme mit dem Sprunggelenk hat wird der Sachverhalt noch viel viel komplexer. Nebenbei hat man nicht einfach nur gleichbleibende Stufen beim Abwärtsgehen sondern auch seitliche Kräfte durch Unebenheiten und anderes.
Sciencefrea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2016, 10:41   #10
Dogmann
schreibt viel
 
Benutzerbild von Dogmann
 
Registriert seit: 27.09.2015
Ort: Harz
Beiträge: 299
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Also , ich weiss nicht ob es ein wenig hilft? Aber ich habe auch immer Knie Probleme, angefangen durch Unfall rechte Knie, Schonhaltung, dann eben Probleme links!
Nun dann lange Zeit Kniebandagen, die ich jetzt nur noch nehme beim wandern mit extrem Gepäck! Aufbau der Muskulatur insgesamt ist das A und O, Fahrrad fahren schadet nicht!
Klar bergab mache ich langsam und vorsichtig.
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Nur draußen fühle ich mich richtig wohl!
Dogmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 09:44   #11
JustinB
Forumsfrischling
 
Registriert seit: 15.04.2015
Ort: München
Beiträge: 16
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Ich finde auch beim Bergabstieg ein höheres Tempo hilfreich um die Knie ein wenig zu entlasten. Birgt allerdings auch ein höheres Sturzrisiko.
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On the road to find out
JustinB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 18:05   #12
Lilalu
aktiv dabei
 
Registriert seit: 26.08.2016
Ort: Wertach
Beiträge: 165
Standard AW: Gelenksbelastung beim Trekking

Leider kenne ich mich mit Knieproblemen aus .

Aus meiner Erfahrung mit einer kaputten Kniescheibe (Knorpelschaden) kann ich folgendes sagen: Es geht nur langsam bergab und auch nur mit Stöcken. Viel Gewicht ist Gift.

Der Schmerz entsteht, wenn das Knie in der Beugung mit Gewicht (oder schwungvollem Schritt) belastet wird. Dann geht der Druck voll auf den Knorpelschaden und das Knie reizt sich bzw. es gibt einen Stich hinter der Kniescheibe. Schrägstellungen (z.B. wie beim Skifahren) mit Gewichtsbelastung gehen bei mir gar nicht mehr.

Die gute Nachricht: Der Schaden ist bei mir nicht DURCH das Trekking entstanden und ich habe trotz ziemlich üblen Schaden gerade das Trekking zum EBC gemacht. Nicht ganz ohne Unterstützung. Ich habe nur ca. 5kg selbst getragen und eine Kniebandage angezogen (wobei die Bandagen Nachteile haben und ich die normalerweise so wenig wie möglich trage - beim Trekking im Himalaya mit ständigem Bergauf und Bergab aber schon). Verschlimmert hat sich die Lage nicht, ich bin gut vorangekommen. Ich habe viel geübt und inzwischen meine Technik für den Stockeinsatz gefunden. Sieht dämlich aus, aber immerhin klappt es .

Ich denke man kann die Knie schon mit Trekking schrotten. Mit Übergewicht, Schwerstgepäck, ohne Stöcke und dann schwungvoll bergab - das rächt sich irgendwann. Wenn man schon vorgeschädigt ist, sollte man unbedingt einiges beachten. Und ja klar, ohne Muskelaufbau geht gar nichts!
Lilalu ist offline   Mit Zitat antworten
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