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  #1  
Alt 11.01.2017, 12:22
Dionysos Dionysos ist offline
Forumsfrischling
 
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Standard Anfängerfragen zu Nepal im März

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor mit drei Freunden kommenden März für vier Wochen nach Nepal zu gehen.
Wir sind alle Neulinge beim Trekking, aber sehr sportlich und noch relativ jung (Ende 20).

Ich habe mich hier im Forum und auch auf anderen Seiten schon eingelesen,
aber es bleiben immer noch einige Fragen offen.
Speziell aktuelle Informationen sind schwer zu erhalten, da viele Beiträge doch schon recht alt sind.

ERDBEBEN:::

Ich habe mich über Nepal eingelesen, aber die meisten Beiträge stammen aus der Zeit vor dem Erdbeben.
Mein Frage daher:
In wieweit hat sich das Land für Reisende seit dem Erdbeben verändert?
Ist mit mehr Kriminalität zu rechen? Sind die meisten Tracks noch unverändert?

KOSTEN::::

Ich habe einige Beiträge gelesen, in denen von 5€ bis 10€/Nacht
für ein Hotelzimmer die Rede war. Ist das noch aktuell?
Mir ist klar, dass es schwer ist pauschale Aussagen darüber zu machen,
aber eine generelle Richtung was ich für Unterkunft und Verpflegung aktuell
einplanen muss wäre sehr nett.
Dazu ist zu sagen, dass wir Budget-Reisende sind und auch keine Probleme
damit haben mal mit eigenen Schlafsäcken im Schlafsaal zu übernachten.

GUIDE/TRÄGER:::

Es ist immer wieder davon zu lesen, dass speziell Anfängern zu einem Guide geraten wird.
Wir sind körperlich fit und haben keine Probleme damit unsere Rucksäcke selbst zu tragen.
Ist es dennoch für alle längeren Trails notwendig einen Guide zu haben, oder können wir das auch ohne?
Und wie viel muss man aktuell pro Tag für einen Guide/Träger rechenen?

ANREISE:::

Könnt ihr mir noch eine Empfehlung geben wie wir Anfang März möglichst günstig aus Deutschland anreisen?
Ist Frankfurt - Delhi und dann weiter mit dem Bus eine gute Idee?


Vielen Dank für eure Hilfe!
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  #2  
Alt 11.01.2017, 17:34
Susanne Sherpa Susanne Sherpa ist offline
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Registriert seit: 11.05.2008
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hallo und Namaste!

ich versuche, nur das wesentlich zu beantworten. Sicherlich tauchen bei Euch noch viele weitere Fragen auf.

Erdbeben:
  • Das Erdbeben war 2015. Als ich selbst im Frühjahr 2016 wieder in Nepal ankam, war ich überrachst, wie groß die Aufräuhilfe bei der nepalesischen Bevölkerung vorangeschritten war.
  • Die Wanderrouten sind fast ausnahmslos wieder möglich.
  • Ich würde auf alle Fälle raten, einen Guide mitzunehmen. Zum einen weil Ihr vermutlich das erste Mal in Nepal seid und zum anderen auch, weil Ihr geschrieben habt, dass Ihr bis dato keine trekking-Erfahrung habt. Was ist wenn ihr z. B. mal umknickt? Wie kommt Ihr dann alleine zurecht, wo Ihr das Land gar nicht kennt? Hier wäre mir die eigene Sicherheit wichtig.
  • Nepalis sind sehr warmherzig, nett und augeschlossen. Allerdings gibt es Kriminelle überall auf der Welt.
Kosten:
  • Seit dem Erdbeben sind die Kosten schon erheblich gestiegen und nicht mehr vergleichbar mit vor 5 Jahren.
  • Unterkunft: Hier ist zu unterscheiden, ob Ihr von einer Unterkunft in z. B. Pokhara oder Kathmandu sprecht oder von einer Unterkunft auf Eurer Trekkingroute. Dort sind es Lodges, die je nach Wandergebiet auch unterschiedlich ausgestattet sind und unterschiedlich im Preis liegen. Was benötigt Ihr denn für Unterkünfte? z. B. ist eine Thematik heißes Wasser zum Duschen, das gibt es je nach Route nicht überall. Euren Schlafsack mitzunehmen, empfehle ich Euch auf alle Fälle.
  • Zum Thema Kosten solltet Ihr Euch überlegen, ob Ihr ggf. in Porter investieren wollt. Wenn man keine Trekking-Erfahrung besitzt und noch in Höhen über 3000 m wandert, merkt man das Gewicht schon sehr gut. In der Regel kalkuliert man pro Person max. 15 kg Gepäck für die Tour, das würde dann auf 2 Porter verteilt. Es entlastet Euch sehr und Ihr könnte die Tour besser genießen. Ich kann Euch Porter nur empfehlen.
Guide/ Träger:
s.o.
Folgender Kompromiss ist für Euch möglich: Ihr nehmt 2 Porterguides. Sie tragen Euer Gepäck und begleiten Euch während der Tour. Porterguides sind nicht so teuer wie Guides, Englisch setze ich bei Euch voraus. Genießt dabei die Erklärungen und lernt Nepal kennen! Es ist einfach klasse!


Anreise:
Ich empfehle Euch einen Flug bis nach Kathmandu. Transitaufenthalt ist meist in den Emiraten. Ihr spart Euch so die lange Anreise mit dem Bus von Dehli und könnt den Tag nach der Anreise nutzen zur Akklimatisierung. Der Körper benötigt etwas Zeit für die Umstellung.



Das gilt im Übrigen je nach Höhe und Tour auch unterwegs beim Trekking. Nepalesen sagen: Bistare, bistare! Das heißt: langsam, langsam! Gemeint ist hiermit, man sollte immer langsam gehen und dem Körper zwischendurch Ruhephasen gönnen - in Abhängigkeit der Höhe und des Befindens des Körpers.

Also plant Ruhetage zwischen durch ein. Hiermit ist gemeint, auf dieser Höhe bleiben und ggf.Ausflüge durchführen, damit der Körper sich an die Höhe gewöhnt. Wenn Ihr am Ende wirklich früher wieder zurück seid, könnte Ih ja immer noch Besichtigungen durchführen. Es gibt viel zu sehen in Nepal!


Herzliche Grüße
Susanne Sherpa
www.nepalplus.de
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  #3  
Alt 11.01.2017, 18:06
asienfan asienfan ist offline
Forumsfrischling
 
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hallo,
Susanne Sherpa hat im Prinzip schon alles gesagt.
Nur kurz zu den Trägern. Klar kann man sein Gepäck selber tragen, würde ich aber nicht machen.
Zum einen hab ich Urlaub und möchte den Trekk auch geniesen, und der zweite Grund ist das die Leute darauf angewiesen sind dein Gepäck zu tragen, die leben davon, dort gibt es so gut wie keine Jobs außerhalb des Tourismus, als nehm dir ein paar Träger und lass sie etwas verdiehen.
Gruß
Bernd
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  #4  
Alt 11.01.2017, 19:51
freshnsalti freshnsalti ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hi,

Zitat:
Zitat von Susanne Sherpa Beitrag anzeigen
Folgender Kompromiss ist für Euch möglich: Ihr nehmt 2 Porterguides. Sie tragen Euer Gepäck und begleiten Euch während der Tour. Porterguides sind nicht so teuer wie Guides, Englisch setze ich bei Euch voraus. Genießt dabei die Erklärungen und lernt Nepal kennen! Es ist einfach klasse!
nur mal ne kleine Klarstellung hierzu, damit das kein Mißverständnis hier gibt; gerade für einen Nepal-newbie, wie User Dionysos sich ja hier selbst so vorgestellt hat...

Ein guide schleppt i.a.R. gar kein Gepäck von nem Touri-Trekker
Ein (reiner) porter, sprich Träger, schleppt i.a.R. etwa 20-25kg (+/-) an Gepäckgewicht der Touris. Ergo bei drei Touris kann so jeder einzelne von Euch dem porter rund oder ggf. max 7-8 (pro Person) "abdrücken (jetzt so pi-mal-Daumen!).
Die "Mischung" aus beidem, also so ein porterguide, nimmt den Touris nur eher wenig an Gepäck ab, also höchstens ein paar wenige Kilos. Daneben, zwei (porter)guides, auf der gleichen Tour, erachte ich auch im Sinne der locals, als nicht so glücklich. Wer ist denn da dann letztlich der Guide? Und wird nicht der "2. guide" dann nicht letztlich als porter "degradiert"? Einer sollte alleine "guiden", nicht zwei gleichzeitig!

Von daher erachte ich diesen "Kompromiss", speziell bei der hier angefragten Konstellation, als "suboptimal".
Entweder nur einen guide und Ihr schleppt Euer Gerümpel komplett alleine (würde ich aber nicht empfehlen! Ab bestimmter Höhe seid Ihr froh, wenn Ihr nicht mit 12 oder 15kg auf dem Buckel tagtäglich von A nach B laufen müßt!).
Oder einen guide und je nachdem wieviel Gepäck Ihr mitnehmen wollt, einen porter, d.h. falls Ihr noch willens seid, selbst noch ein paar mehr KG Eures eigenen Gepäcks auf dem Buckel zu schleppen.
Oder besser dann sogar direkt 2 porter neben dem einen guide und Ihr seid den Großteil bis fast alles von Eurem Gepäck los.


Und noch zum Flug:
Frankfurt ist schon lange nicht mehr das deutsche "Hauptdrehkreuz" für Flüge nach Asien!
Gerade die arab. Airlines fliegen inzwischen fast genau so häufig und (vielfach sogar günstiger) von Düsseldorf, Berlin oder Hamburg und Co. nach den VAE. Und von dort dann weiter nach Kathmandu (KTM).
Also guckt mal für Flüge von Emirates/Etihad und wie sie so alle heißen, von nem Flughafen, der näher an Eurem Wohnort (denke, Ihr seid aus Hannover...?) liegt. Dann könnt Ihr Euch auch die längere Anfahrt nach Frankfurt/M. mitm ICE oder PKW ersparen...


Nachtrag: Hab gerade erst geschnallt, dass Ihr insg. nicht nur 3 sondern 4 Trekker seid. Dann gilt das obige Geschreibsel umso mehr, weil ihr bei zwei Porterguides noch weniger Gepäck pro Person abdrücken könnt. Also entweder 1 Guide und/oder 2 porter oder alleine gehen, wenn Ihr alles selbst schleppen wollt.
__________________
Gruß aus Köln
Jo

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": (Lukla-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Lobuche-Kala Pattar-Tengboche)
09/2013: 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Grödnertal/Sella)
09/2015; 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Fassatal/Rosengarten)
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  #5  
Alt 11.01.2017, 21:15
Lilalu Lilalu ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hallo,

Ich kann nur für die Everest-Region sprechen. Dort ist die touristische Infrastruktur super und Ortschaften, Klöster etc. neben der Landschaft auf jeden Fall sehenswert. Stellenweise gibt es natürlich noch Schäden, aber keinerlei Beeinträchtigung für Trekker. Kriminalität gibt es sicher auch dort hin und wieder, aber mir ist keine aufgefallen. Die Menschen sind sehr sehr freundlich und ich habe mich sehr sicher gefühlt.

Auf dem Trek gilt die Regel - je höher man kommt, desto teurer. Die Preise für die Zimmer in den Lodges sind niedrig (ca. 200Rps.), aber es wird dafür erwartet, dass man auch die Mahlzeiten dort einnimmt. Auch Tee, heißes Wasser, heiße Dusche etc. kosten extra (das ist aber verständlich - die Energie, Z.B. Gas ist sehr teuer dort). Es kommt natürlich darauf an, wie viel ihr konsumiert. Ich kann es nur in etwa sagen, aber ich denke, ich habe ca. 20-30€ am Tag ausgegeben (je nach Höhenlage und was ich mir gegönnt habe).

Ob es auch ohne Guide geht, hängt tatsächlich von euch und der geplanten Route ab. Z.B. der Standardweg zum EBC ist auch ohne Guide machbar. Völlig ohne Bergwandererfahrung halte ich das aber nicht für empfehlenswert. Pässe oder weniger gut besuchte Routen sind auch wieder ein anderes Thema. Die Preise sind relativ fix und hängen davon ab, welche Dienstleistung genau ihr aushandelt (z.B. wie viel Gepäck euch der Guide abnehmen soll). Ich war mit einem Guide unterwegs, der mir sehr wohl ca. 8-12kg abgenommen hat (bisschen unterschiedlich, weil ich je nachdem mehr oder weniger selbst tragen wollte bzw. auch zwischendrin mal was in der Lodge deponiert hatte). Der Begriff "Porterguide" ist mir in Nepal nicht untergekommen. Es schätze, das ist ein Guide, mit dem man vereinbart hat, dass er was vom Gepäck abnimmt. Es gibt auch reine Porter. Diese sprechen aber meist gar kein Englisch und daher dürfte es zu Verständigungsproblemen kommen.

Für die Anreise würde ich nach Kathmandu fliegen. Wenn ihr auf den entsprechenden Seiten im Internet schaut, könnt ihr gut Angebote vergleichen. Wenn ihr vom Termin her flexibel seid, könnt ihr vielleicht sparen, wenn ihr ein paar Tage früher oder später abfliegt (hat bei mir glatt 100€ ausgemacht).
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  #6  
Alt 12.01.2017, 06:01
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Jensv Jensv ist offline
zweite Heimat Nepal
 
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Hallo ,
Du hast schon sehr viele nützliche Infos bekommen noch ein kurzer Rat zu den Flügen.
Buche am besten sehr bald die Flüge und schaue nicht nur nach dem Preis.
Wichtig für mich auch die Dauer der Flugreise.
Reisedauerzeiten von 1 1/2 Tagen vermeide ich, da ich ,meine Zeit in Kathmandu sinnvoller verbringen müsste, als viele Stunden im Transit zu verbringen.

Eine Guidepflicht besteht nur in den restricted Areas ( z.B. Mustang oder Manaslu Circuit ).

Bei Trekks in größere Höhen soll man auf Symthone der Höhenkrankheit achten und langsam gehen auch wenn man sehr gut trainiert ist.

Viel Spaß in Nepal
lG Jens
__________________
"Hundert göttliche Zeitalter würden nicht reichen um alle Wunder
des Himalaya zu beschreiben" Zitat aus den Puranas


Rückkehr nach Nepal : vom 23.10.2017-20.11.2017
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freshnsalti (12.01.2017)
  #7  
Alt 12.01.2017, 08:38
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YetiKlaus YetiKlaus ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Namaste,

viele eurer Fragen sind schon beantwortet. Daher hier noch ein paar Ergänzungen:

Flüge:
Seit 3 Jahren fliege ich 2 x im Jahr mit Turkish Airline via Istanbul ab Düsseldorf. Istanbul ist von fast allen deutschen Flughäfen erreichbar. Für mich ist es ab Düsseldorf die zeitlich kürzeste Verbingung. Bei rechtzeitiger Buchung liegt der Preis i.d.R. zwischen 600 und 700 EUR.

Nach den Erdbeben:
Ich habe es auf dem Rückweg von der Umrundung des Manaslu auf der Strecke Timang - Dharapani selbst erlebt. Anschließend war ich überrascht, dass auf dem Rückweg nach Kathmandu und dort deutlich weniger zustört war, als es den Berichten in den Medien den Anschein hatte. Im Herbst 2015, Fühjahr und Herbst 2016 war ich in verschiedenen der vom Erdbeben betroffenen Gebiebte (sündliches Khumbu, Helambu und oberes Langtang). Trekking ist dort wieder problemlos möglich. Details findet ihr in meinen Reiseberichten. Meine Berichte vom Herbst dieses Jahres warden in ein paar Tagen veröffentlicht.

Zur Tour:
Im Annapunra, Langtang und Khumbu kann man auf eigene Faust auf Tour gehen. Als Neulinge würde ich mich doch einen Guide, ggf. Porterguides anvertrauen, die nicht nur die Wege kennen, sonder auch viel über Land, Leute und Kultur informieren

Am 21.03. fliege auch ich wieder nach Kathmandu.

Viele Güße
Klaus
www.nepal.himatrek.de
www.berichte.himatrek.de
- Nepal individuell erleben -
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  #8  
Alt 12.01.2017, 19:19
Yakdonalds Yakdonalds ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

10 User, 10 verschiedene Meinungen

Ihr seid jung und sportlich.
Da solltet ihr wie du ja schon sagst, das notwendige Gepäck locker selbst tragen können.

12-15 kg wie genannt wurden, kommt mir viel zu viel vor.
Würde sagen mit 8-10 kg kommt man locker über die Runden, denk ich

Euer erster Trekk wird aller Vorraussicht ein Lodge/Teahouse Trek sein, wo ihr überall Essen, und Wasser auf dem Trekk kaufen könnt, höchstens ein paar Lieblingssnacks(Schoki, Salami,Nüsse) sollte man mitnehmen. Mehr als 2 L Wasser muss man kaum auf einmal mit sich herumschleppen.

Ein Guide ist in den Hauptwanderregionen wie Annapurna, EBC, Everest nicht vorgeschrieben und meines Erachtens nicht nötig.
Es gibt ordentliche Wanderkarten, die zumindest für die Übersicht reichen, ansonsten kann man auch Einheimische, Guides und andere Trekker fragen, die man auf dem Weg trifft.

Ein Wander-GPS wäre vielleicht eine sinnvolle Anschaffung, damit kann man sich eigentlich gar nicht mehr verlaufen.
Es gibt gratis Karten bei openstreetmap. org, da sind viele der wichtigsten Trekingrouten schon drauf, den Rest gibts überall gratis zum Downloaden.
Benötigt aber etwas Zeit, um sich damit zurechtzufinden, aber in ein paar Tagen kann man damit eigentlich umgehen

Eine lokalen Porter oder einen Guide könnt ihr falls notwendig, immer vor Ort bekommen, die Leute sind sehr froh über einen Job. Ist zwar eigentlich nicht erlaubt, aber mal für eine schwere Etappe (z.B. über einen hohen Pass) ist das kein Problem. Ihr könnt aber auch das Gepäck umverteilen, wenn einer Entlastung braucht.

Wenn ihr zu viert seid können im Falle eines Verletzten 2 Hilfe holen und einer bleibt beim Verletzten
Hilfsbereite Leute gibts überall.
Ich weiss nicht, was einem da ein privater Guide für große Vorteile bringt.

Da ihr praktischerweise zu viert seid , bekommt ihr normalerweise problemlos zwei Doppelzimmer in einer einfachen Lodge, was im Durchschnitt 200 Rupien/2 Dollar kostet (100 Rupien/1 Dollar pro Nase). Dorm ist genauso teuer/billig, da müssen in der Regel die Einzelwanderer rein, wenn viel los ist.

Dafür wird lediglich verlangt, dass ihr dort Abendessen und Frühstück zu euch nehmt.

Auf der Trekkingtour kann man mit einem Tagesbudget von ca. 2000 nepalesichen Rupien /ca. 20 US-Dollar pro Person pro Tag rechnen(Budget: -5 Dollar, Luxus: + 5 Dollar) Unten ist das Essen billig, je höher und weiter man vordringt desto teurer wird es.


In KTM werden die günstigeren Übernachtungsmöglichkeiten 10-20 Dollar kosten pro Doppelzimmer. In Pokara ist es günstiger.
Alle bieten kostenlose Gepäckaufbewahrung an.

Wenn ihr Trekking-Neulinge seid, dann denke ich ist es eher wichtig, dass ihr auf die richtige Ausrüstung achtet.

Kleidung für alle Wetter, vernünftiger möglichst kompakter Schlafsack (im März genügt wahrscheinlicher einer Komfortzone -5 Grad). Unten ist es eher warm und oben gibt es Decken und ganz oben auch Wärmflaschen zu mieten.

Am allerwichtigsten wird für euch die Anschaffung guter Wanderstiefel sein.
Das sollten in der Regel Trekkingstiefel der Kathegorie B/C sein
Sie müssen perfekt passen und eingelaufen sein, also macht ein paar Probetouren, auch um den Rest euer Ausrüstung zu testen und wie ihr mit dem Rucksackgewicht klarkommt.

gute Blasenpflaster würd ich auch mitnehmen, die sind kaum unterwegs zu bekommen.

Da ihr zu viert seid könnt ihr auch gut Sachen teilen, so braucht nicht jeder ein Medikit, nicht jeder eine Thermosflasche usw, mitschleppen, das spart ebenfalls an Gewicht und Kosten. Ihr braucht auch nicht die 4fach Menge der Medikamente, da vermutlich nicht alle ne Erkältung bekommen, nicht alle Durchfall und nicht jeder Pflaster benötigen wird)

Einer von euch, der am meisten Erfahrung hat, sollte von der Gruppe zum Leader ernannt werden, der im Zweifel die Entscheidung trifft. Vermeidet Konflikte, wenn man das vorher klar regelt und alle das akzeptieren.

Falls es sich anbahnt, dass es sehr voll wird in bestimmten Gegenden, z.B. bei bestimmten Schlüsselstellen (z.B. Passüberwuerung, vor dem Thorung La, vor und nach EBC...) kann einer vorlaufen, und versuchen zwei Zimmer zu reservieren.) oder man macht es telefonisch von der Lodge in der Nacht zuvor.

Außerdem solltet ihr euch gut über die Treks informieren und nicht zu schnell aufsteigen, orientiert euch an den gängigen Etappenplänen, wie sie in jedem Reiseführer, Wanderführer oder hier beschrieben sind, lasst auf keinen Fall Akklimatisations-Pausen (Ruhetage) aus, denn die sollen präventiv gegen Höhenkrankheit schützen.
Hört auf euren Körper, wenn es einem schlecht geht, dann sollte dieser mit Begleitung absteigen. Am besten nochmal genau über die Höhenkrankheit informieren.
Kein Diamox nehmen!

Wasseraufbereitungstabletten sind sehr ratsam, evtl. auch Filter, dazu Medikamente bei Erkältungs und Durchfallserkrankungen.

Gesunde Vorsicht sollte man beim Essen und Trinken walten lassen, auch besonders vor dem Trekking schon in KTM. Möglichts das bestellen, was in der Regel frisch gekocht und durcherhitzt wird, z.B. gebratenen Reis mit Gemüse. Dal Bat (das nepalesische Nationalgericht mit veg. Curry, Reis, Linsensuppe, scharfen Pickles und gelegentlich mit Spinat und Papad (knuspriges Brot)) wird ebenfalls normalerweise jeden Tag frisch gekocht und hält lange vor.

Viel Spaß!
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  #9  
Alt 12.01.2017, 20:11
freshnsalti freshnsalti ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
12-15 kg wie genannt wurden, kommt mir viel zu viel vor.
Würde sagen mit 8-10 kg kommt man locker über die Runden, denk ich
Ich gehe mal davon aus, dass Du hier vom letztlichen "Netto-Gewicht" sprichst, d.h. tutti completti als Gepäckgesamtgewicht 8-10kg (netto, weil alles andere würde ja als (Deine) Empfehlung hier keinen Sinn machen...).

Ein adäquater Rucksack für so ne geplante (meinethalben) 10-14-tägige Bergtour dort in Nepal wiegt schon mal round about bzw. mind 2-2,5kg. Dann rechne dazu noch nen "vernünftigen" Schlafsack hinzu. Ist der aus Daune bis ca. -5C, käme noch gut 1 Kilo hinzu, bei nem vergleichbaren Kunstfaser liegst Du schnell bei 1,5kg oder noch (leicht) schwerer.
Dann leg da noch meinethalben 1 oder 2 Liter an Trinkwasser pro Tagesetappe drauf und schon ist man bei den 3 läppischen "Ausrüstungsgegenständen" bei mind. ~4 bis ~ 6kg.
Und für nur noch 2 kg willst Du Wäsche und Klamotten für Regen/Kälte und Hitze noch mitnehmen? Ne Kamera/Handy/Hygieneartikel und pi-pa-po sollen die dann in Gänze zuhause lassen?!

Und nimm es mir bitte hier nicht krumm. Aber solche "Minimalismus-Empfehlungen" sind m.E. eher für Tonne. Zumal es sich doch hier auch noch um völlige trekking-newbies handelt.
Die werden im Zweifel vielmehr das Problem haben, ihr jeweiliges Gesamt-Packgewicht noch unter 12 oder 15kg zu bekommen. Und schon ne Beschränkung auf oder gar noch unter/oder round about 12kg würde ich bei Dionysos und seinen Kumpels schon als echte Leistung bewerten.
__________________
Gruß aus Köln
Jo

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": (Lukla-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Lobuche-Kala Pattar-Tengboche)
09/2013: 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Grödnertal/Sella)
09/2015; 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Fassatal/Rosengarten)
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  #10  
Alt 12.01.2017, 21:25
Yakdonalds Yakdonalds ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Also mein Rucksack wiegt: 1,6 kg (ein billiges und leichtes Modell, teurere und schwerere dürften das ja eigentlich mit ihrem besseren Tragekomfort wettmachen)
60 Liter, das reicht völlig fürs Solotrekking

Warum soll man das Gewicht nicht versuchen zu minimieren?
In der Regel nimmt man viel zu viel mit.

Ich habe mich nicht mal totgeschleppt, als ich noch Schlafsack und Wasser meiner Freundin mitgetragen hab, die etwas Rücken hatte (schon vor der Tour)

Ich habe auch eher zuviel mitgenommen.

Zum Wechseln braucht ich doch nur Unterwäsche und Socken
Eine Trekkinggarnitur(die ich ja dauernd trage + kurze Hose reicht ebenfalls)
Daunenjacke, leichte Regenjacke, wird je nach Wetter ja am Körper getragen.

1 mal warme saubere Sachen ebenfalls
einmal Trekkiung Sandalen, Flussüberquerung, zur Not (Blasen oder Schuhe kaputt) für die Lodges ist ebenfalls ratsam

Die Unterwäsche kann man an Ruhetagen waschen oder waschen lassen.


Meiner Meinung nach braucht man bei Teahoustrekking keinen Porter, wenn man fit ist und und das sind sie ja nach eigenen Angaben.
Und kann es trotzdem genießen, Machen doch unzählige Trekker in Nepal jedes Jahr.

Und darum gehts nunmal und nicht um Kilogefeilsche, da gibt es bei Trekkern gravierende Unterschiede...


Habe ja sehr viele getroffen und die hatten oft eher weniger als ich dabei.

Kamera kommt bei mir in die Gürteltasche, für schnellere Schnappschüsse.

Ich kann dir leider nicht sagen, wieviel ich im Durchschnitt getragen habe.

Aber wenn ich nur mein Equipment + 1-2 Liter Wasser , dürften das nicht mehr als 10 kg gewesen sein. (Und das Wasser verbrauche ich ja auch gelegentlich komplett)

Denn nachher mit allen Souvenirs, mit meinem in KTM gelassenen Kram, vollgstopft bis zum Platzen (fettes Gurkhuri-Schwert inklusive) wog er beim Heimflug 20,3 kg und war dann auch echt schwer, beim Wandern hatte ich gefühlt die Hälfte vielleicht drin, mit dem Kram meiner Freundin vielleicht 12 kg.
Mehr kann es aber eigentlich nicht gewesen sein, wenn ich bedenke, wie schwer der Rucksack am Flughafen im Vergleich war.
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  #11  
Alt 13.01.2017, 07:09
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chinaman chinaman ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Also ich hatte letztes Mal so 13-14 Kg dabei... und dabei hatte ich auch versucht nur das wesentliche mitzunehmen. Körperhygiene definiert sowieso jeder anders, ich würde z.b. immer ein paar Wechsel-Trekkinghosen und auch verschiedene Jacken (Fleece, Daune, Softshell) mitnehmen um mich den unterschiedlichen Witterungen anpassen zu können. Unterwäsche zum Wechseln versteht sich denke ich von selbst. Ein vernünftiger Schlafsack und abends für die Lodge braucht man auch noch mal ein paar warme Wechselsachen.
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Jensv (13.01.2017)
  #12  
Alt 13.01.2017, 11:34
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Es ist letztendlich doch von den individuellen Bedürfnissen abhängig, von der Dauer des Treks, Jahreszeit, Wandergebiet, Höhe.
Mancher nimmt z.B. ne Profifotoausrüstung mit, der andere ein kompakte Digitalkamera und dem 3. reicht seine intgrierte Mobilfon-Kamera

Und letztendlich von der körperlichen Verfassung, Stärke, Kondition.

Man sollte es eben noch genießen können.

Bei 4 Personen hat man durchaus Spielraum, dass der eine mehr oder weniger tragen kann und das einige Ausrüstungsgegegenstände nicht 4 mal mitgenommen werden muss, sondern nur 2 mal oder einmal, wie schon gesagt. Wenn man das gut koordiniert, kann man glaube ich einiges sparen, da läppert sich nämlich einiges zusammen.


Wenn es alles in Ordnung ist vom Gewicht gewöhnt man sich bei der Tour daran und kann es immer mehr genießen. Ist es zuviel könnté es dagegen immer schlimmer werden.
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  #13  
Alt 13.01.2017, 11:51
Lilalu Lilalu ist offline
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Yep, ich sehe es auch so, dass das individuell ist, wie viel Gewicht man schleppen kann und möchte und was man alles braucht, um sich auf der Tour wohl zu fühlen.

Ich bin z.B. sehr klein und schmal gebaut - d.h. 12kg sind prozentual zum Körpergewicht für mich schon sehr viel. Dafür wiegen aber meine Klamotten (das meiste in Kindergröße, weil die Outdoorhersteller sehr großzügig schneidern) deutlich weniger als in Gr. XXL. Früher habe ich trotzdem regelmäßig ca. 12kg durch die Berge geschleppt. Inzwischen mache ich das wegen meinem lädierten Knie nicht mehr und habe mir in Nepal dafür Unterstützung gegönnt. In den heimischen Alpen setze ich auf ultraleicht und mache noch mehr als früher häufiger kurze Touren statt seltener lange.

Die Threadersteller sind jung und fit - also sollten doch 12-14kg auch in der Höhe machbar sein. Angenehmer ist es natürlich trotzdem, wenn man es schafft, Gewicht einzusparen. Aber als fitter Mensch braucht man dafür nicht unbedingt einen Guide oder Porter. Das ist jedem selbst überlassen. Wenn es doch mal zu viel wird, freut sich Nepal immer jemand, wenn er einen Job für ein paar Tage hat. Die Lodges helfen weiter. Was grade mit Gewicht immer sinnvoll ist: Trekkingstöcke!

Den Vorteil eines Guides sehe ich eher darin, dass man eine ortskundige Begleitung hat, wenn man bisher noch gar keine Erfahrung mit der Orientierung in den Bergen hat bzw. mit schmalen, ausgesetzten Wegen. Allein wird man dann schneller unsicher. Es hilft enorm, wenn jemand mit der Sicherheit eines Yaks gemütlich auf dem Weg vorantrottet und man sich nur hinten dranhängen muss. Das ist alles abhängig von der eigenen Erfahrung und der gewählten Route.

Ansonsten sind es ja noch ein paar Monate bis zum Abflug. Also Rucksack packen und ab in die Berge - üben, üben, üben. In tieferen Lagen gibt es auch im Winter Möglichkeiten ohne Lawinengefahr und ein bisschen durch den Schnee zu stapfen ist eh ein gutes Training.
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ronaldinoo (24.01.2017)
  #14  
Alt 13.01.2017, 14:25
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Ich denke, dass die meisten beim ersten Mal viel mehr als notwendig mitnehmen.
Einfach um ein Gefühl der Sicherheit zu haben. Das ist denke ich normal.
Viele Tage abseits einer Stadt unterwegs zu sein, im Himalaya. Wie kalt wird es da oben? Man weiss es eben nicht, wie man reagiert. Kältempfinden und Resistenz ist auch sehr individuell.

Aufpassen würde ich bei solchen Läden wie Globetrotter, da kann es glaube ich schnell passieren, dass einem einfach zuviel aufgeschwatzt wird.
Nicht dass man am Ende so ausgestattet ist wie für ne Expedition auf den Gipfel des Mount Everest. Wobei es da sicherlich auch sehr gute Berater gibt, die am besten auch selbst Erfahrung gemacht haben. Also ist es sinnvoll sich vorher schon sehr gut zu informieren, was man wirklich will und braucht. Man merkt dann auch schnell, ob der Verkäufer Ahnung hat oder nicht.

Im März ist bis 3000 m teilweise T-Shirt Wetter beim Wandern und die Daunenjacke benötigt man nur abends, beim Bummeln oder bei Pausen oder ab 4000m.

Auf den Hauptrouten wie Annapurna, Everest gibt es unterwegs viele kleine Läden, die Equipment anbieten, also falls man merkt, dass man doch ne wärmere Mütze braucht, oder dicke Wollsocken abends oder was vergessen hat, kann man dort fündig werden.
Das Grundsätzliche sollte man aber schon vorher kaufen und in entsprechender Qualität.
In Thamel/KTM gibt es leider viel Fake, was unterwegs schnell kaputt geht.
Das schlimmste Beispiel waren, dass bei 2 Personen nach nur 2 Tagen die Trekkingschuhe auseinanderfielen, die sie gerade in Thamel erstanden hatten.der Super-Gau!
Manchmal stimmt grundsätzlich das Material und Passform, aber Reisverschlüsse und Zugbänder gehen nach einer Woche kaputt (bei meiner "North Face" Trekkinghose aus Thamel). Dann rennt man dann später mit offenem Hosenstall herum , was die Nepalis sehr amüsiert hat
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Yakdonalds für den nützlichen Beitrag:
ronaldinoo (24.01.2017)
  #15  
Alt 13.01.2017, 16:25
freshnsalti freshnsalti ist offline
fühlt sich hier richtig wohl
 
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Standard AW: Anfängerfragen zu Nepal im März

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
12-15 kg wie genannt wurden, kommt mir viel zu viel vor.
Würde sagen mit 8-10 kg kommt man locker über die Runden, denk ich

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
Warum soll man das Gewicht nicht versuchen zu minimieren?
In der Regel nimmt man viel zu viel mit.

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
Ich denke, dass die meisten beim ersten Mal viel mehr als notwendig mitnehmen.
Einfach um ein Gefühl der Sicherheit zu haben. Das ist denke ich normal.

Zitat:
Zitat von Yakdonalds Beitrag anzeigen
(...) Und darum gehts nunmal und nicht um Kilogefeilsche (...)
Widersprichst Du Dich hier in drei Beiträgen nicht zweimal selbst?!

Und klar, bei "hätte, wenn und aber" könnte man natürlich da nur mit 6-8kg herum latschen... lol

Und Deine hier mal grob aufgeführte "Minimals-Packliste" im post #10 würde ich ja zu gerne mal hinterfragen bzw. komplett "auseinander nehmen"...
Aber geschenkt, ich will ja hier andere User nicht unnötig langweilen.


Mein Vorschlag: Lass die Jungs um Dionysos alle mal ihren kompletten Krempel zuhause in Ruhe zusammenstellen und dann kann Dionysos ja mal spaßeshalber die Gesamtkilo-Zahl von sich und seinen Kumpels jeweils einzeln (inkl. Rucksack und meinethalben dabenen noch 1-2 Liter bzw. Kilos drauf addiert für Trinkwasser pro Person) hier posten...
Und dann können wir diese Baustelle ja weiter diskutieren...
__________________
Gruß aus Köln
Jo

07.11.-05.12.2008: "Khumbu-Tour": (Lukla-Thame-Lungden-Renjo La-Gokyo-Phortse-Lobuche-Kala Pattar-Tengboche)
09/2013: 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Grödnertal/Sella)
09/2015; 8-tägiges Hüttentrekking; oberhalb 2.000m; Dolomiten (Fassatal/Rosengarten)
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